Honoraranspruch

Aktuelles Urteil des Landgerichts Berlin vom 03.04.2013, Az. 5 S 4/12 zum zahnärztlichen Behandlungsvertrag

Die Patientin suchte den Zahnarzt auf und wünschte eine aufwendige prothetische Versorgung. Sie war bereits bei diversen Vorbehandlern und hatte schon mehrere Brücken anfertigen lassen, mit denen sie jedoch nicht zufrieden war. Der Zahnarzt fertigte den Zahnersatz an und auf ausdrücklichen Wunsch der Patientin wurde dieser nur provisorisch einzementiert. Die Patientin war mit dem Ergebnis nicht zufrieden, sie bemängelte angebliche Passungenauigkeiten. Der Zahnarzt nahm sodann Nacharbeiten vor, mit denen die Patientin aber auch nicht zufrieden war. Schließlich wünschte sie eine Ausgliederung, was der Zahnarzt auch veranlasste.  Auf Empfehlung des Zahnarztes begab sich die Patientin sodann in das Zahnlabor und wünschte dort eine erneute Anpassung der Brücken. Das Zahnlabor nahm daraufhin noch einige Überarbeitungen vor. Letztlich wurden der Patientin die Brücken ausgehändigt und sie ist nicht wieder in der Praxis des Zahnarztes erschienen.

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