neuartige Behandlungsmethode

Beim Lipödem handelt es sich umgangssprachlich gesehen um das „Reiterhosensyndrom“. Die Deutsche Gesellschaft für Phlebologie (DGP) definiert es als chronische Erkrankung, die durch eine Fettverteilungsstörung gekennzeichnet ist und überwiegend in den Extremitäten entsteht. In den Zwischenzellraum gelangt vermehrt Flüssigkeit, was zu gesteigertem Lymphtransport führt. Die Dauerbelastung der Lymphgefäße führt zu degenerativen Veränderungen der Gefäßwand und einer Reduktion der Transportkapazität. Kann die anfallende Gewebsflüssigkeit nicht mehr ausreichend abtransportiert werden, kommt es zu Ödemen. Im Laufe der Jahre entsteht eine Verknotung des Gewebes. Es besteht eine Hämatomneigung bereits nach geringem Trauma. Die Patienten leiden oftmals unter erheblicher Berührungsempfindlichkeit.

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